Information und Diskussion zu TTIP

Diskussion zum Freihandelsabkommen TTIP

Die Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und den USA werden trotz der berechtigten Sorgen und Befürchtungen der Bürger wegen der Geheimhaltung der Verträge hinter geschlossenen Türen weitergeführt. Medienbeiträge zeigten Risiken, die mit dem transatlantischen Handelsabkommen (TTIP) verbunden sein könnten. Gesprochen wird z.B. von Absenkung der europäischen Verbraucherschutz- und Gesundheitsstandards, Gefährdung der bäuerlichen Landwirtschaft oder dem Abbau von Sozial- und Umweltnormen. Besondere Kritik erfuhr in den letzten Wochen der geplante Investitionsschutz für ausländische Konzerne, wodurch Schiedsgerichtsverfahren gegen europäische Staaten möglich wären.

Der BUND Naturschutz will hier ein Signal für Bürgerbeteiligung setzen. Die Kreisgruppe lädt alle Interessierten ein zur Diskussionsveranstaltung am kommenden Donnerstag, 23.10.2014 um 19 Uhr im Landgasthof Vogelsang in Weichering. Nach einem einführenden Referat von Christian Hierneis, BN München, diskutieren am Podium Walter Mauk von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Hedwig Eser für den Bereich Kultur und Ludwig Maier vom Deutschen Gewerkschaftsbund Bayern über die Folgen für Verbraucher, Demokratie und Umwelt. Die Podiumsteilnehmer stehen  für alle Beiträge des Publikums zur Verfügung.

Netzwerk Zivilcourage

Schrobenhausen | Die Anwendung von gentechnisch verändertem Saatgut in der Landwirtschaft wird von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt. Auch immer mehr Landwirte stehen dem von großen Chemiekonzernen patentierten Saatgut skeptisch gegenüber. Nicht nur, dass es keine Langzeitstudien über den Verzehr gentechnisch veränderter Nahrungsmittel gibt, auch die bisher bekannten Auswirkungen auf die Gesundheit und Fruchtbarkeit von Nutztieren sind beunruhigend.
Monsanto als Marktführer in diesem Bereich machte zudem Schlagzeilen durch manipulierte Forschungsergebnisse und gezielte Denunzierung von Wissenschaftlern, die sich wehrten.


Endlagersuche in Schrobenhausen

"Den Atommüll will keiner haben"